Mein Motto für 2026: Fokus ist meine Superkraft !

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Ich saß da mit Zettel und Stift und überlegte: Woran möchte ich arbeiten? Was möchte ich wirklich umsetzen? In meinem Kalender hat jeder Monat eine eigene Seite mit der Überschrift „Wilde Sammlung“. Dort sammle ich alles, was im kommenden Monat ansteht und umgesetzt werden soll. Diese Liste ist tatsächlich wild – alles wird erst einmal unsortiert notiert, ohne Bewertung, ohne Reihenfolge. Und plötzlich war es da: dieses Gefühl der Überforderung. Dieses: Das schaffe ich eh nicht alles. Mir wurde schlagartig bewusst, wie gut sich das alles liest – und gleichzeitig, wie viel davon vermutlich genau hier stehen bleiben würde. Als schöne Worte in einem analogen Speicher, nicht als gelebte Realität. Ich war selbst überrascht von meiner radikalen Ehrlichkeit. Was hatte ich da gerade zu mir selbst gesagt? Ja. Es ist viel zu viel. Das schaffst du nicht. Ich atmete tief durch, schloss die Augen und schrieb zwei Worte auf ein neues Blatt: Blog und Malerei.

Plötzlich wusste ich es. Es geht um radikale Reduzierung. Um radikalen Fokus. Ich formulierte: Fokus ist meine Superkraft. In meinem Kalender steht über jeder Wochenübersicht die Zeile „Mein Fokus“. Und ehrlich gesagt bleibt sie oft leer. Nicht, weil mir nichts einfällt, sondern weil ich mich nicht entscheiden konnte – oder vielmehr nicht entscheiden wollte. Fokus fühlte sich für mich lange wie Einschränkung an, wie Verzicht. Es fiel mir schwer, ein einziges Wort dort einzutragen. Dann kam dieser Moment der absoluten Klarheit. Ich verstand: Nicht viel hilft viel. Sondern wenig – aber fokussiert – schafft Fortschritt. Nur so entsteht Entwicklung. Nur so kann Erfolg wachsen. Wie einfach es manchmal sein kann. Aber erst, wenn es wirklich klar wird, kommt die Einsicht.

Ich habe immer Schwierigkeiten gehabt, mich festzulegen. Als Kreative habe ich Fokus mit einem Käfig verwechselt, mit etwas, das mir meine Freiheit nimmt. Was für ein festgefahrener Mythos. Heute bin ich mir dankbar für diesen alles entscheidenden Aha-Moment, in dem ich verstand: Fokus engt mich nicht ein – er verstärkt meine Wirkung. Er macht mein Tun nachhaltiger, klarer, kraftvoller. Ich begann zu begreifen, warum es mir als Künstlerin so schwerfällt, mich zu entscheiden: weil ich Fokus mit Einschränkung verbunden habe – statt ihn als bewusste Wahl zu sehen.

Das Jahr 2026 steht für mich unter einem klaren Motto: Fokus ist meine Superkraft und es ist eine bewusste Entscheidung, eine Entscheidung für meine Kunst, mein Business und meine Energie. In den letzten Jahren habe ich vieles ausprobiert, bin immer in alle Richtungen gleichzeitig geprescht, habe viel gelernt und so viel begonnen. Das war wichtig. Doch 2026 soll anders werden. Ganz bewusst. Weniger gleichzeitig. Weniger Ablenkung. Mehr Tiefe. Mehr Wirkung. Ich fühle es.

Dieses Jahr möchte ich mehr ganz bewusst anders machen. Warum dieses Motto für mich so entscheidend ist – und warum Fokus für die meisten Künstler:innen alles andere als selbstverständlich ist – darum geht es in diesem Artikel.


Fokus ist meine Superkraft: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde 

Dieses Motto bedeutet für mich 3 Dinge:

1. Warum Klarheit über Erfolg entscheidet

Erfolg im Kunstbusiness ist selten etwas, was einem einfach in den Schoß fällt, es hat wenig mit Zufall zu tun. Ich bin davon überzeugt, dass Erfolg da entsteht, wo Klarheit herrscht. Klarheit über die eigne künstlerische Ausrichtung, über Ziele und auch über die nächsten sinnvollen Schritte. Ich habe in den letzten Monaten viel über das Wort Klarheit gelernt, das es eben nicht bedeutet, ich weiß schon alles im Voraus, nein es bedeutet eine bewusste Richtung zu wählen, statt sich einfach immer treiben zu lassen. Fokus sehe ich dabei nicht als starres Konzept, sondern ich sehe darin einen inneren Kompass, der ausgerichtet werden darf.

Mir wurde bewusst, wenn ich mir klar darüber bin, was ich künstlerisch ausdrücken möchte, wofür ich sichtbar sein will und wen ich mit meiner Arbeit erreichen will, werden Entscheidungen viel, viel leichter. Ich begann damit, meine Wunsch-Zielgruppe und meine Positionierung auszuarbeiten, was mir lange ebenfalls super schwer fiel – warum? Na weil ich doch eine Vielzahl an Menschen erreichen wollte, ich wollte mich nicht festlegen, nicht in die eine Schublade gesteckt werden – ich wolle Vielfalt auf allen Ebenen, so weit die Theorie… in der Praxis mündete das meistens in Chaos oder Prokrastination.

Jetzt aber weiß ich, es ist alles so viel einfacher, wenn ich Klarheit darüber habe, wer meine Kunst kaufen soll, wessen Problem ich lösen darf und es müssen eben nicht alle meine Kunst mögen. Bedeutet lieber weniger, aber ich weiß worauf ich mich jetzt konzentriere und auch, was bewusst warten muss. ALLES wird dann so viel leichter und fühlt sich wesentlich stimmiger an. Meine Energie kann so in eine Richtung fließen, anstatt in Zwöldrillionen Ideen. Ich bin davon überzeugt, dass mich das planlose Vorgehen in den letzten Jahre unfassbar viel Kraft gekostet hat und ich war manches Mal verzweifelt, denn es endete in Überforderung, schlussendlich erfüllte mich das nicht, sondern frustrierte und blockierte mich. Ich war ständig on, ich war ständig mit meinen Gedanken überall, aber nie mit dem kreativen Brennglas fokussiert an einer Sache.

Ich gebe zu, anfänglich fühlte sich das nach Engagement an, erfüllte mich mit diesem Gefühl, was du alles schaffst – wow! Ich gab immer Vollgas und meine to do Liste war immer überfrachtet und nie zu schaffen. Meine Gedanken fuhren in einer beschleunigten Achterbahn, da war immer irgendwas im Kopf, was meine Aufmerksamkeit wollte, es war ständig laut und wild – anstrengend und auf Dauer nicht durchzuhalten. Und genau das will ich ändern, 2026 möchte ich meine Entscheidungen nicht mehr aus einer Reaktion heraus treffen, sondern ich will Klarheit und entscheide mich bewusst für die Superkraft Fokus.

2. Warum es mir als Künstlerin schwerfällt, fokussiert zu bleiben

Fokus klingt so einfach, klingt so klar, klingt irgendwie logisch und auch machbar. Und doch finde ich ist es als Künstlerin eines der schwierigsten Aufgaben. Nicht weil ich nicht wüsste, wie wichtig Fokus ist, sondern weil dieser mich immer wieder in einen inneren Konflikt brachte – zwischen Freiheit und Festlegung, zwischen Offenheit und Entscheidung. Kunst lebt von Offenheit, Experiment und Inspiration und gleichzeitig verlangt das Kunstbusiness Struktur, Wiederholung und strategische Entscheidungen. Dieser innere Konflikt ist es, der eben häufig dazu führt, das Künstler:innen zu viele Projekte gleichzeitig starten, auf allen Kanälen sichtbar sein wollen, jede Anfrage annehmen – egal ob es passt und dann auch noch ihren eigenen Stil in Frage stellen. Das Ergebnis liegt auf der Hand: viel Arbeit, aber wenig Wirkung. Zerstreuung fühlt sich kurzzeitig produktiv an, ist es aber eben meistens nicht. Fokus erfordert Mut. Mut, auch einmal „Nein“ zu sagen, Dinge liegen zu lassen. Mut sich nicht ständig neu zu erfinden. Ich will 2026 üben, nicht allem zu folgen, was möglich wäre – sondern dem, was wirklich zu mir gehört.

3. Warum Fokus keine Einschränkung ist, sondern Freiheit bedeutet

Immer wenn ich versuchte meinen Fokus zu formulieren, fühlte es sich nach Einengung und Begrenzung an: Ich kann ich doch jetzt nicht nur für das eine entscheiden, dann verliere ich ja das andere und wenn ich mich entscheide verliere ich doch … das war ein Ping Pong Spiel mit meinem Selbst. Aber ich will das jetzt so nicht mehr, ich will mehr Ruhe im Kopf, mehr Tiefe in meiner Arbeit und mehr Zeit für das Wesentliche! Fokus heißt ja jetzt auch nicht, sich für immer festzulegen, vielmehr unterbricht es den Anspruch alles ist gleichzeitig wichtig. Ich will ich mich neu ausrichten, will mein Aufmerksamkeit fokussiert einsetzen und mein Motto „Fokus ist meine Superkraft“ ist kein Versprechen an Perfektion, es ist für mich eine Einladung klarer zu wählen, achtsamer zu arbeiten und meiner Kunst den Raum und die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdient. Ich werde Prioritäten setzten, Entscheidungen ganz bewusst treffen und mich darin üben, nicht alles zu wollen, sondern das Richtige.

Du willst mich 2026 dabei begleiten, wie ich mein Motto umsetze? Folge mir auf Instagram und begleite mich bei meinem Abenteuer 2026 !

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