
10 Werke an einem Tag verkauft: Was für ein Meilenstein 🎉
Ich muss das kurz nochmal aufschreiben – einfach, um sicher zu gehen, dass es wirklich passiert ist. 10 Werke und das an einem Tag – WOW ! Ich saß morgens mit einer Tasse Kaffee im Atelier, habe ein paar Nachrichten beantwortet – nichts Ungewöhnliches, ehrlich gesagt. Und dann kam die erste Anfrage. Eine Sammlerin, die schon länger überlegte. Ich habe gelächelt und mich so sehr gefreut. 30 Minuten später die nächste Interessentin. Und dann noch eine. Irgendwann war das dieses Gefühl in mir, das sich etwas verändert und zwar genau in diesem Augenblick. Mein Herz schlug schneller, ich musste lachen, war kurz still, dann wieder völlig aufgedreht. Zwischen Staunen und Freude. Zwischen „Wie krass ist das denn bitte?“ und „Ist das gerade echt?“ Und dann ging alles ganz praktisch weiter: Adresszettel. Rechnungen. Verpacken. Noch mehr Nachrichten. Noch mehr Anfragen. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen und dann doch wieder angefangen: 10 Werke. Ich saß da zwischen Papier, Kartons und halbfertigen Paketen und hatte diesen Moment, in dem alles gleichzeitig da ist: Freude. Stolz. Und ein ganz leiser Zweifel. Nicht an den Menschen, sondern an der Realität dieses Moments. Weil er sich so… so unwirklich anfühlte. Und gleichzeitig war da etwas viel Wichtigeres, wie cool ist das bitte, dass da draußen Menschen meine Bilder sehen – und fühlen: „Das passt zu mir.“
Für wen male ?
Meine Werke sind nicht für alle. Und das ist bewusst so. Sie sind für Menschen, die im Alltag ständig entscheiden müssen. Die funktionieren, organisieren, Verantwortung tragen und die sich privat nach etwas ganz anderem sehnen. Nicht etwa nach mehr, nein im Gegenteil: nach weniger. Nach Ruhe. Nach einem Gefühl von Zuhause, das nichts erklären muss.
Wenn alles zu viel wird
Es gibt diese Tage, an denen alles gleichzeitig passiert. Du bist überall – und irgendwie nicht bei dir. Und dann entsteht diese leise Sehnsucht. Nicht laut. Nicht dramatisch. Einfach nur: Ein bisschen mehr Ruhe. Ein bisschen mehr Geborgenheit, weil dich alles überfordert und zu viel wird.
Kunst, die nichts will
Manche Bilder sind einfach da. Sie drängen sich nicht auf. Sie wollen nichts von dir. Und genau deshalb verändern sie etwas. Sie werden zu einem Punkt im Raum, an dem du kurz innehältst. Zu einem Gefühl, das du nicht erklären musst. Vielleicht ist es eine Farbe. Vielleicht eine Erinnerung. Und plötzlich bist du woanders. Und das tut so gut!
Ein Zuhause, das dich auffängt
Zwischen To-do-Listen, Meetings und Alltag kann ein einziges Werk ein Gegengewicht sein. Nicht laut, aber spürbar. Ein Ort, der dich nicht braucht – sondern dich einfach aufnimmt. Der nichts von dir will. Keine Entscheidung. Keine Reaktion. Kein Funktionieren. Nur dieser eine Moment, in dem dein Blick hängen bleibt.
Und du für einen Augenblick still wirst. Vielleicht merkst du es nicht sofort. Vielleicht erst später, ganz nebenbei. Aber irgendetwas in dir wird ruhiger. Das fühlt sich gut an, ja ich weiß!
Und wenn dich das anspricht…
Dann geht es nicht um ein Bild, sondern um das Gefühl, das bleibt, wenn du das Bild ansiehst. Schau dich in deinem Raum um. Nicht mit dem Blick für Perfektion, nimm die Frage mit: Tut mir das hier eigentlich gut? Und wenn du merkst, da fehlt etwas – dann schau genauer hin. Du kannst mir jederzeit schreiben. Ganz unkompliziert. Mit einem Screenshot. Oder einfach mit dem Gefühl: „Ich weiß noch nicht warum, aber…“
10 Werke an einem Tag?
April, April 🥰 – ja heute ist der 1. April. Aber interessant ist doch etwas anderes: Du hast es geglaubt. Weil es sich möglich angefühlt hat und genau das ist der Punkt. Denn auch wenn es gestern nicht passiert ist – es ist genau das, worauf ich hinarbeite. Jeden Tag.
👉 Und wenn sich das beim Lesen schon echt angefühlt hat, warte, bis du die echten Werke siehst.
👉 Oder begleite mich auf Instagram bei dem Moment, in dem aus diesem Gedanken Realität wird.
Die eigentliche Frage ist also nicht, ob es heute passiert ist…sondern wann. ✨
Liebe Juliane, das ist ja der Hammer. Deine Geschichte klingt so echt, ich war gefühlsmäßig mit dabei.
Kunst die nichts will und doch etwas gibt, finde ich sehr interessant.
Viel Freude und Erfolg weiterhin.
Herzliche Grüße von Anita
Liebe Anita, das freut mich aber zu lesen. Ich dachte mir erst, das wird man doch sofort merken, das es ein Aprilscherz ist. Aber dann wusste ich, ich die es schreibt ist viel zu tief drin und es kam diese Vorfreude auf und auch der Mut es umzusetzen und zu veröffentlichen. Jetzt dein Kommentar, ach herrlich. Danke dir noch einmal. Ganz liebe Grüße sendet dir Juliane